Wer seine Berufung lebt, ist selbstbewusst!

Wie viele Frauen kennen Sie, die aus ihrer Berufung einen Beruf gemacht haben?

Und leben Sie Ihre Berufung?

Spreche ich mit anderen über das, was ich mache, bekommen viele leuchtende Augen und hören interessiert und ungläubig zu. „Ja, ich würde auch total gerne meine Berufung leben, aber das geht nicht, weil …“ und schon sind die Augen wieder glanzlos und der ganze Mensch sinkt in sich zusammen.

Meistens endet der Satz so:

… weil ich meine eigene Berufung gar nicht kenne.

… weil ich nicht weiß, wie ich mit meiner Berufung Geld verdienen kann.

… weil mich meine Umgebung für verrückt erklärt, wenn ich meine Berufung lebe.

… weil ich niemanden kenne, der mir bei der Umsetzung von der Berufung zum Beruf helfen könnte.

… weil ich Angst davor habe zu scheitern, wenn ich meine Berufung lebe.

… weil es Luxus ist, seine Berufung zum Beruf zu machen.

… weil ich kein Experte auf dem Gebiet meiner Berufung bin.

… weil ich zu viele Dinge gerne mache und mich nicht entscheiden kann, was genau meine Berufung ist.

… weil ich keine Zeit habe, aus meiner Berufung einen Beruf zu machen.

… weil ich überhaupt nicht kreativ genug bin, um aus meiner Berufung einen Beruf zu machen.

Kommen Ihnen diese Sätze bekannt vor?

Das wunderbare an meiner Selbstständigkeit ist, dass sich aus der Arbeit an meinen beiden Websiten ganz interessante Verbindungen herstellen lassen. So habe ich z. B. auf lebenshungrig.de vor einiger Zeit eine Umfrage gestartet und gefragt, zu welchem Thema sich die Leserinnen Blogbeiträge wünschen. Das Thema Selbstbewusstein lag auf Platz eins. Und auch ich halte Selbstbewusstsein für den Schlüssel. Aber nicht nur, wenn man seine Essstörung loswerden möchte. Auch wer sich selbständig machen und seine Berufung leben will, braucht eine ordentliche Portion davon.

Was ist Selbstbewusstsein?

 “Selbstbewusstsein“ wird bei google monatlich mehr als 12.100 mal eingegeben. Das zeigt, dass Selbstbewusstsein für viele Menschen ein wichtiges Thema ist. Weiter erkenne ich daraus, dass viele Menschen gar nicht genau wissen, was Selbstbewusstsein eigentlich ist und was es bedeutet, selbstbewusst zu sein.  Formuliert wir die Frage anders, wird es schon etwas klarer:

Sind Sie sich Ihrer selbst bewusst?

Selbstbewusste Frauen sind nicht einfach so erfolgreich. Sondern Sie sind sich ihrer selbst bewusst. Sie wissen, wer sie sind und was sie wollen. Sie kennen ihre Berufung und wissen, dass es wichtig ist, diese auch zu leben und sie glauben, dass sie ein Recht dazu haben, dies zu tun. Selbstbewusste Frauen konzentrieren sich auf ihre Stärken und akzeptieren ihre Schwächen. Sie finden sich selbst okay und habe auch nicht den Wunsch, andere Menschen zu manipulieren. Deshalb sind sie erfolgreich. Wobei jede Frau das Recht hat, Erfolg für sich selbst zu definieren.

Frauen, die sich ihrer selbst nicht bewusst sind, wissen nicht, wer sie sind und was sie wollen. Sie bewerten ihre eigenen Schwächen und die Stärken von anderen zu hoch, während sie ihre eigenen Stärken und die Schwächen anderer unterbewerten. Das führt dazu, dass sich Frauen mit fehlendem Selbstbewusstsein (unbewusst) in eine Opferhaltung begeben. Sie haben das Gefühl, das andere machen können, während mit ihnen meist nur gemacht wird. Diese Haltung führt dazu, dass Frauen mit wenig Selbstbewusstsein ihre Leben als anstrengend und unsicher empfinden.

 

Opferhaltung und Berufung

Kennen Sie Ihre Berufung nicht, kennen Sie sich selbst nicht gut, weil Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Wissen Sie nicht, wie Sie mit Ihrer Berufung Geld verdienen können, halten Sie sich für nichts Besonderes. Sie sind sich Ihrer Einzigartigkeit nicht bewusst, weil sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Wenn Sie Angst vor den Reaktionen anderer auf Ihre Berufung haben, dann ist Ihnen die Meinung anderer bewusster als Ihre eigene, weil Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Behaupten Sie, dass Sie niemand kennen der Ihnen helfen könnte Ihre Berufung zu leben, dann trauen Sie sich nur nicht, zu fragen. Sie rechnen mit Ablehnung und lehnen sich selbst (unbewusst) ab, weil Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Haben Sie Angst vor dem Scheitern,wenn Sie Ihre Berufung zum Beruf machen, dann halten Sie Fehler für unverzeihlich. Ihnen ist der Unterschied zwischen „Ich mache einen Fehler“ und „Ich bin ein Fehler“ nicht bewusst, weil Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Wenn Sie es für Luxus halten, Ihre Berufung leben zu können, dann glauben Sie (unbewusst), dass Sie nichts Gutes verdient haben. Sie glauben das, weil Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Wenn Sie sich nicht für eine Expertin auf dem Gebiet Ihrer Berufung halten, dann sind Sie sich der Tatsache nicht bewusst, dass Sie eine sind oder eine werden können, weil Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Wenn Sie sich nicht entscheiden können was Ihre Berufung ist, dann sind Sie unsicher weil Sie fürchten, falsche Entscheidungen zu treffen. Sie sind sich nicht bewusst, dass Sie „den Kurs“ auch wieder ändern können, weil Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Wenn Sie glauben, dass Sie keine Zeit haben, aus Ihrer Berufung einen Beruf zu machen, dann sind Sie sich der Tatsache nicht bewusst, dass jeder Mensch selbst darüber entscheidet, was er mit seiner Zeit macht, weil Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Halten Sie sich für nicht kreativ genug, um Ihre Berufung umzusetzen, dann ist Ihnen Ihre angeborene individuelle Kreativität nicht bewusst, weil Sie sich Ihrer selbst nicht bewusst sind.

Hält Sie etwas davon ab, Ihre Berufung zu leben und welche Verbindung können Sie zu Ihrem Selbstbewusstsein erkennen?

Oder wie leben Sie Ihre Berufung und was hat Ihr Selbstbewusstsein damit zu tun?

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2 Responses to Wer seine Berufung lebt, ist selbstbewusst!

  1. malene 11. April 2012 at 09:51 #

    also ich mache eigentlich was mir spass macht und angst vor dem scheitern, ja klar hat man die aber wer nichts probiert kommt auch nicht weiter im leben. den satz hab ich von selbstbewusstsein-staerken.net und finde er passt echt gut.

  2. Simone 11. April 2012 at 10:17 #

    Liebe Malene,

    so sehe ich das auch: Wer nichts macht, macht zwar zunächst nichts verkehrt, kommt aber auch nicht voran. Außerdem können Fehler im Nachhinein wirklich hilfreich sein, denn wir erfahren durch sie, wie etwas NICHT geht. Und dann können wir es anders MACHEN!

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